Neu: Eisen: Stoffwechsel – Diagnostik – Diätetik. Evidenzbasierte Strategien bei Eisenmangel und erhöhten Eisenwerten
Während sich therapeutische Strategien lange auf die Behandlung des Eisenmangels konzentrierten, hat sich unser Verständnis der Regulation des Eisenstoffwechsels in den letzten Jahrzehnten deutlich erweitert. Heute dominieren orale Supplemente und intravenöse Eisengaben die Therapie. Doch sowohl nach abgeschlossener Substitution als auch bei auffälligen Eisenwerten stellen sich zentrale Fragen: Wie lassen sich Eisenparameter korrekt interpretieren? Welche Rolle spielen Ernährung und Lebensstil in der Regulation des Eisenstoffwechsels? Und wo liegen die Chancen und Grenzen der Ernährungstherapie?
Demgegenüber treten erhöhte Eisenparameter vor allem im Kontext moderner Lebensbedingungen auf. In einer Überflussgesellschaft werden sie häufiger bei metabolischen Erkrankungen (z.B. NAFLD) beobachtet. Darüber hinaus können genetische Faktoren – wie bei der Hämochromatose – zu einer klinisch relevanten Eisenüberladung führen.Aspekte erhöhter Eisenparameter und der Eisenüberladung werden ergänzend behandelt, um ein fundiertes Verständnis der Regulationsmechanismen zu vermitteln und Sicherheit in der Interpretation entsprechender Befunde zu gewinnen.
In diesem Seminar laden wir Sie ein, diese Fragen gemeinsam zu beatworten. Anhand konkreter Fallbeispiele lernen Sie, Eisenmangel sicher zu erkennen, erhöhte Eisenwerte differenziert einzuordnen und evidenzbasierte, personalisierte Empfehlungen abzuleiten – mit einem klaren Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen der Ernährungstherapie.
Inhalte des Seminars:
- Grundlagen & Funktionen: Der Eisenstoffwechsel und die essenziellen Aufgaben von Eisen im Organismus.
- Diagnostik: Ursachen von Mangel und Anämie; Unterscheidung zwischen absolutem und funktionellem Eisenmangel; Eisenstatus als Kontinuum.
- Regulation des Eisenstoffwechsels: Die Schlüsselrolle von Hepcidin und die Auswirkungen auf die Bioverfügbarkeit.
- Risikogruppen: Die Bedeutung der Eisenversorgung in unterschiedlichen Bevölkerungsschichten (Schwerpunkt Frauen und Kinder).
- Eisenüberschuss: Vorkommen, Risiken und diagnostische Abgrenzung.
- Evidenzbasierte Supplementierung: Neue Erkenntnisse zur Dosierung (z. B. "Less is more" und alternierende Gabe).
- Ernährungstherapeutische Praxis: Was kann die Ernährung realistisch leisten? (Bioverfügbarkeit, Inhibitoren und Förderer)
Anmeldebedingungen
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